Sensorik → Warum sind die Antwortzeiten so kurz und die Bewertung so "ungerecht"?

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NeuroNation Support
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Abhängig davon, wie lange Informationen im Gedächtnis verbleiben, unterscheidet man zwischen sensorischem Gedächtnis, Arbeitsspeicher und Langzeitgedächtnis.

 

In den Sensorikübungen trainiert man die Fähigkeit, so schnell wie möglich gesehene Informationen zu verarbeiten und spontan sowie intuitiv darauf zu reagieren.

 

Diese Informationen fallen einem sozusagen innerhalb kürzester Zeit wieder aus dem Kopf. ;-)
So wird man sich am Ende der Übung Ultrakurzzeitmerker nicht mehr daran erinnern können, welche Farbkombinationen, welche Anzahl an Kugeln insgesamt - zum Beispiel in den ersten drei Übungsaufgaben - eingeblendet wurden und welche man davon erinnern sollte.

 

Solche Informationen werden im Arbeitsspeichergedächtnis gespeichtert. Dieses kann man insbesondere in den Übungen der Kategorie Sensorik trainieren.

 

Wie zum Beispiel im Straßenverkehr muss man innerhalb kürzester Zeit richtige Entscheidungen treffen. Das ist immer eine Kombination aus bereits Gelerntem, das im Langzeitgedächtnis gespeichert ist, und einer intuitiven Entscheidung, die auf diesen bereits gemachten Erfahrungen beruht.

 

Deshalb sind die Reaktionzeiten und die Bewertung (nur 1 bad run) in den Sensorikübungen oft so kurz und "streng".

 

Meiner Erfahrung nach, braucht man gerade in den Sensorikübungen sehr viel Geduld und Langmut, bis man sich wirklich verbessert, weil die Augen-Hand-Koordination erst geschult werden muss.

 

Umso länger man überlegt, desto öfter liegt man falsch. Es ist von Vorteil nicht mit den Augen zu suchen, sondern die Mittel des Übungsfensters zu fokussieren und die Lösung sozusagen aus dem Augenwinkel heraus zu erfassen.

 

Nicht aufgeben! ☺

 

Liebe Grüße Katja von NN

3 comments

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    gretchen2
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    Hallo Katja,

    dem kann ich nur zustimmen. Ich bin jetzt im 2. Jahr und übe inzwischen ganz anders. Nicht mehr so verkrampft und erfolgsbesessen wie am Anfang, sondern eher mit Überlegung und mehr Abstand. Ich nehme Übungen aus der Sensorik, die mir natürlich auch schwer fallen, aus einem anderen Blickwinkel heraus an. Und plötzlich sind sie mir viel klarer.

    LG Gretchen2

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    NeuroNation Support
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    Hallo Gretchen2,

     

    danke für das Feedback. Es freut mich, dass Du mit einem anderen Blickwinkel an die Übungen herangehen kannst. Das finde ich oft immer noch nicht so einfach. Man setzt halt doch wohl am meisten unter Druck. ☺

     

    Liebe Grüße Katja von NN

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    astrimitzer
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    am meisten setzt mich die Uhr unter druck, man sollte bei jeder Übung die Möglichkeit haben ohne Uhr zu spielen. Und wenn die Einpräge zeit bei manchen Übungen so kurz sind, das ich nicht alle "Stationen" durchgehen kann (Multimerker) trägt das weder zu meiner Motivation noch zum Trainings erfolg bei.

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